Anreise und Ruinen in Ayutthaya, Tag 28 und 29

Gemütlich starteten wir unseren Tag in Bangkok, da wir bis Mittag auf die Rückmeldung unserer Mietwagenanfrage vom Vortag warten wollten. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. So nutzen wir den Vormittag und fuhren nochmal mit der U-Bahn in das Einkaufszentrum. Wir brauchten eine kleine Schraube für das Schutzgehäuse der Actioncam. Unsere neue Actioncam war am Vorabend aus der Gurthalterung auf die Straße gefallen, da sich die Schrauben an dem Schutzgehäuse gelöst hatten. Wir befürchteten in dem Moment, dass unsere vor 6 Stunden gekaufte Kamera bereits wieder Schrott war. Das Glück war dieses Mal auf unserer Seite. Die Kamera funktionierte und die dabei verlorene kleine Schraube kauften wir erfolgreich nach.

Kinderbeschäftigung, während die Eltern Kaffee trinken

Am Mittag fuhren wir per Grabtaxi zum Zugbahnhof. Wir haben aufgegeben eine postive Rückmeldung zu unserer Mietwagenanfrage zu erhalten. Erik kaufte fünf Minuten vor Abfahrt erfolgreich unsere Zugtickets. Während er mit den Kindern und dem Gepäck auf den Bahnsteig ging, kaufte ich noch schnell Wegnahrung. rennend und als letzte Passagierin erreichte ich den Zug. Erik und die Kinder hatten bereits Hilfe von einem freundlichen Angestellten bekommen, welcher uns zu einer feien Sitzbank führte. So starteten wir unsere Reise nach Ayutthaya.

Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Nach dem Mittagessen schlief Mausepieps erschöpft auf meine Schoss ein. Der Große schaute aus dem Fenster, während Erik und mir ebenfalls die Augen zu fielen. Nach 1,5 Stundn erreichten wir Ayutthaya. Die 400m zu unserer Unterkunft schafften wir zu Fuß. Erik besorgte uns einen Roller, da die Unterkunft etwas außerhalb war. Zu viert auf dem Roller machten wir uns in die Altstadt auf, um ein Abendessen zu finden. Auf dem Night Market wurden wir fündig und aßen uns durch allerlei Köstlichkeiten.

Nach unserem Frühstück bestehend aus Obst mit Müsli oder Schokoflakes, Milch und Saft erkundeten wir Ayutthaya. Von 1351 bis 1767 war Ayutthaya die prächtige Hauptstadt des Siamreiches mit ca. 400 Tempeln. Die Burmanen eroberten Ayutthaya und damit das Siamreich und zerstörten die Stadt nahezu vollständig. Viele Überreste wurden renoviert und seit 1991 ist die historische Altstadt Unesco Weltkulturerbe. (Quelle: https://de.m.wikivoyage.org/wiki/Ayutthaya).

Die letzten Tage, die Wärme und die hohe Luftfeuchte machten uns zu schaffen. So erkundeten wir etwas lustlos die erste Tempelruine Wat Phra Mahatat. Diese Idee hatten nicht nur wir, sondern auch eine Menge anderer Touristen.

Ein leckeres Mittagessen in schattiger Umgebung Im Malakor Restaurant sorgte für Erholung und neuen Elan bei uns allen. So fuhren wir zum Tempel Wat Phra Mongkhon Bophit und der Tempelruine Wat Phra Sri Sanphet. Der Tempel war sehr beeindruckend und die Kinder faszinierte vor allem die als Krieger verkleideten Darsteller, die davor standen. In der Tempelruine ließen wir es ruhig angehen. Während die Kinder im Gras spielten, Früchte sammelten, mit anderen Kindern tobten oder sich bei einem Snack ausruhten, erkundeten Erik und ich abwechselnd die Tempelruine und genoßen die beeindruckende Architektur.

Am Abend setzten wir mit einer kleinen Personenfähre in die Altstadt über. Außer einem Restaurant direkt am Fluss gab es hier nicht viel zu entdecken. So ließen wir den Abend mit Blick über den Fluss Chao Phraya ausklingen.